Ihr seid gerade nach Bremen gezogen und wollt es euch hier so richtig gut gehen lassen? Dabei sind wir gerne behilflich. Wir haben fünf Einrichtungsideen für euch, die jede Wohnung gemütlicher machen. Die Tipps funktionieren für jedes Zuhause – ob groß oder klein, modern oder alt. Auch diejenigen von euch, die schon länger in Bremen leben, finden hier Anregungen für kleine Veränderungen, die viel bewirken.

1. Möbel passend zur Persönlichkeit kaufen

Frau liest Buch in Wohnung mit schöner Einrichtung
©Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu – stock.adobe.com

Ihr habt online ein Möbelstück entdeckt, das euch richtig gut gefällt. Bevor ihr auf „Kaufen“ klickt, solltet ihr euch fragen, ob dieser Einrichtungsgegenstand auch wirklich zu eurer Persönlichkeit passt. Das klingt esoterisch, hat aber ganz praktische Gründe. Wer gerne viele Freunde zu Besuch hat, für den ist zum Beispiel ein großer Esstisch genau das Richtige. Anders ist das bei introvertierten Menschen, die ihre Zeit lieber mit einem guten Buch verbringen. Die sollten ihr Geld vielleicht besser in eine gemütliche Leseecke investieren als in einen großen Tisch. Grundsätzlich gilt: Achtet beim Einrichten auf eure Bedürfnisse und nicht nur darauf, was ihr schön findet oder bei anderen gut ankommen könnte.

2. Möbelstücke richtig aufstellen

Blick in Schlafzimmer mit schönem Interior Design
©Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu – stock.adobe.com

Viele fühlen sich unwohl, wenn sie mit dem Rücken zur Tür sitzen oder liegen. Denn wenn wir uns in einem Raum aufhalten, möchten wir alles mitbekommen können. Gleichzeitig wollen wir die Möglichkeit haben, uns in eine ruhige, unbeobachtete Ecke zurückzuziehen. Wie soll das funktionieren? Im Schlafzimmer ist das ganz einfach: Hier dreht ihr das Bett so, dass das Kopfende nicht zur Schlafzimmertür zeigt. In Ess- und Wohnzimmer sollte man die Möbel so stellen, dass der Großteil der Sitzmöglichkeiten nicht mit dem Rücken zu einer Türöffnung oder einem Durchgang zeigt. Kleine Rückzugsorte schafft man sich ganz einfach, indem man niedrige Regale oder große Pflanzen geschickt zur Raumteilung einsetzt. 

3. Wände mit Bildern schmücken

Mann hängt Bilderrahmen auf
©Lefty Kasdaglis on Unsplash

Der häufigste Fehler beim Dekorieren von Wänden: Bilder werden zu hoch oder zu niedrig aufgehängt. Viele verzichten sogar komplett auf gerahmte Kunst, weil sie Hemmungen davor haben, Löcher in die Wand zu schlagen. Dabei gibt es eine simple Richtlinie: Bilder oder Gruppierungen von Bildern sollen so angebracht werden, dass das Mittel 145 Zentimeter über dem Boden liegt. In dieser Höhe lässt sich das Motiv am bequemsten betrachten. Bilder hinter einem Sofa oder Bett sehen am besten aus, wenn sie zwei Drittel der Wand hinter dem Möbelstück bedecken. Schnappt euch also den Hammer und los geht’s. Schlimmer als schiefe Hängungen sind nur nackte Wände – ganz ohne Bilder.

4. Räume besser wirken lassen

Spiegel in Wohnung
©Liana Mikah on Unsplash

So trickst ihr richtig: Wer eine kleine Wohnung hat, wählt am besten helle Farben für Wände, Decken und Möbel. Eine helle Farbskala sowie kleine, zierliche Möbel lassen Räume größer wirken als sie tatsächlich sind. Auch Spiegel vergrößern Räume optisch. Je größer der Spiegel, desto besser. Falls ihr große Räume kleiner und gemütlicher wirken lassen wollt, dann macht es genau umgekehrt: Nutzt dunklere Farben, vermeidet Spiegel und sucht euch große, eher klobige Möbel aus. Mit raumteilenden Möbeln – zum Beispiel Sideboards – könnt ihr außerdem sehr große Räume in wohnlichere Einheiten unterteilen.

5. In die Rolle von Kindern schlüpfen

Interior Design für Kinderzimmer
©TheFlow – stock.adobe.com

Im Kinderzimmer solltet ihr – anders als in anderen Räumen – an der Wand entlang möblieren, damit in der Mitte genug Fläche zum Spielen bleibt. Dabei könnt ihr gerne eine Ecke zum Bauen von Höhlen frei lassen. Wenn ihr wissen wollt, was für eure Kinder am praktischsten ist, kniet euch beim Einrichten einfach hin. Der Vorteil: Wenn ihr Schubladen und Regale in kindgerechter Höhe anbringt, können die Kleinen ihren Kram selbst wegräumen und brauchen dabei nicht jedes Mal Hilfe. Das macht nicht nur Kinder glücklich.

Die Einrichtungstipps haben wir bei der Innendesigerin Frida Ramstedt gefunden. Noch mehr Grundlagen fürs Einrichten der eigenen vier Wände könnt ihr in ihrem Buch „Fühl dich wohl in deinem Zuhause“ nachlesen. Bei Instagram ist die Schwedin als @trendenser unterwegs.


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