Jede Stadt tickt anders – auch auf dem Wohnungsmarkt. Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die euch bei der Wohnungssuche in Bremen wirklich helfen. Und wir liefern die Antworten auf die Fragen: Auf welchen Online-Portalen findet man in Bremen die besten Angebote für Mietwohnungen? Lohnt es sich, auch offline zu suchen? Und wie sticht man am besten aus der Masse an Mitbewerbern heraus?

1. Jenseits der gängigen Portale suchen

Wohnungssuche über das Schwarze Brett Bremen
©bremenmag

Wer auf Wohnungssuche in Bremen ist, sollte sich nicht auf die großen, deutschlandweiten Portale beschränken. In der Hansestadt inserieren private Anbieter ihre Wohnungen lieber auf dem Schwarzen Brett Bremen. Fotos fehlen in den Anzeigen häufig, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Mit etwas Glück erlebt man bei der Besichtigung eine schöne Überraschung. Im Blick behalten solltet ihr neben ebay-kleinanzeigen.de auch wg-gesucht.de, weil es hier auch Angebote für Wohnungen gibt. Außerdem lohnt es sich, E-Mail-Alerts bei Immobilienportalen wie immobilenscout24.de oder bei Maklerunternehmen wie Robert C. Spies einzurichten.


2. Offline auf die Jagd gehen

Freunde sitzen im Café und lachen
© Jacob Lund Photography – stock.adobe.com

Bei der Suche nach einer neuen Wohnung gilt: Spread the word. Ob Party, Meeting oder an der Wursttheke, erzählt bei jeder Gelegenheit, dass ihr auf Wohnungssuche seid. Irgendwann habt ihr vielleicht Glück und irgendwer hat einen Bekannten, der gerade aus eurer Traumwohnung auszieht. Ihr habt es auf ein bestimmtes Viertel abgesehen? Dann solltet ihr Aushänge in Supermärkten, Cafés oder an Straßenlaternen in Betracht ziehen. So erreicht ihr womöglich VormieterInnen oder EigentümerInnen, die gerade erst erfahren haben, dass ihre Wohnung frei wird. Und je weniger andere Interessierte es gibt, desto höher sind eure Chancen. Für alle, die sich noch nicht so gut in Bremen auskennen, haben wir eine Übersicht der beliebtesten Stadtteile zusammengestellt.

3. Wohnungsgesuche inserieren

Mann liest Zeitung auf Parkbank
©Roman Kraft on Unsplash

Einige VermieterInnen haben keine Lust, unzählige Anrufe und E-Mails von Interessierten zu beantworten. Sie schalten deshalb keine Anzeige, sondern suchen sich potenzielle BewerberInnen lieber selbst aus. Deshalb lohnt es sich, Wohnungsgesuche zu veröffentlichen – ob online oder in Tageszeitungen. Auch bei Facebook, Instagram und anderen sozialen Netzwerken kann man Gesuche posten. Ein bisschen Storytelling kann in den Sozialen Medien nicht schaden. Erzählt etwas über euch, schildert eine lustige Anekdote in Bezug auf eure Wohnungssuche in Bremen oder beschreibt, wie ernst eure Lage ist. So erhöht ihr die Chance, dass euer Beitrag von anderen geteilt wird.

4. Gut vorbereitet sein

Mann und Frau in Socken in ihrer Wohnung
©thiszun (follow me on IG, FB) von Pexels

Wenn ihr einen Termin zur Wohnungsbesichtigung ergattert habt, dann ist eure Chance gekommen. Was immer gut ankommt: Pünktlich da sein und Schuhe am Eingang ausziehen (natürlich nur wenn eure Socken keine Löcher haben…). In Städten wie Hamburg oder München ist es normal, die Bewerbungsunterlagen beim ersten Termin dabei zu haben. In Bremen sind Bewerbungsunterlagen bei der Besichtigung meist nicht nötig. Trotzdem sollte man Schufa-Auskunft und Einkommensnachweise Zuhause parat haben. Beantragt am besten gleich zu Beginn eurer Wohnungssuche eine Schufa-Auskunft. Einmal im Jahr könnt ihr euch diese sogenannte “Datenkopie” von der Schufa kostenlos per Post schicken lassen.


5. Dranbleiben

Frau mit Handy und Laptop
©William Iven from Pixabay

Die Wohnung hat euch gefallen und ihr wollt sie unbedingt haben? Dann zeigt das. Schickt dem Vermieter oder der Vermieterin nach der Besichtigung zum Beispiel eine E-Mail. Schreibt ein bisschen was über euch, darüber wo ihr herkommt und was ihr beruflich macht. Ihr wollt zu zweit einziehen? Dann erzählt, wie ihr euch kennengelernt habt oder was euch nach Bremen verschlagen hat. Das heißt nicht, dass ihr einen (Liebes-)Roman schreiben solltet. Eine kompakte und sympathische Vorstellung reicht. Denn neben Gehalt oder Bonität ist häufig – vor allem bei privaten VermieterInnen – die Sympathie ausschlaggebend.


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