Ihr habt nur wenig Zeit bei eurem Besuch in Bremen, wollt aber trotzdem viele schöne Momente sammeln? Dabei helfen wir gerne: Wir haben fünf Vorschläge fürs perfekte Wochenende in Bremen gesammelt. Die meisten Aktivitäten sind einfach und günstig. Schließlich sind es oft die kleinen Dinge, die dafür sorgen, dass wir uns in einer Stadt wohlfühlen. So wie die schöne Aussicht aufs Wasser, ein lustiger Abend im Kneipenviertel oder die nette Bedienung im coolen Café um die Ecke. 

1. Chillen an der Weser 

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Wer zum ersten Mal übers Wochenende in Bremen ist, sollte auf jeden Fall einen ausgiebigen Spaziergang an der Weser machen. Guter Startpunkt ist die Schlachte. An der Weserpromenade reihen sich Cafés, Biergärten und Kneipen aneinander. Weil die Schlachte alles andere als ein Geheimtipp ist (und eher touristisch), kann es hier an schönen Sommertagen ganz schön voll werden. Wem es in den Gastro-Betrieben zu trubelig ist, kann es sich auf den breiten Stufen zum Wasser hin gemütlich machen. Oder wie wäre es mit einem kleinen Strandausflug? Im Sommer kann man vom nahen Osterdeich mit der Fähre zum Café Sand übersetzen. Hier gibt es nicht nur eine große Kuchen- und Tortenauswahl, sondern vor allem einen breiten Sandstrand zum Entspannen.   

2. Ausgehen im Viertel

Hinter dem Osterdeich vereinen sich die Ortsteile Ostertor und Steintor zu dem Quartier, das die Bremerinnen und Bremer „Viertel“ nennen. Ob zum Shoppen, Essen gehen oder für die Kneipentour: Für all das seid ihr hier an der richtigen Adresse. Es gibt hippe Cafés, schrabbelige Kneipen, alte Programmkinos und charmante, kleine Läden. Tagsüber könnt ihr die hübschen Altbremer Häuser bewundern (besonders schön in der Mathildenstraße oder im Milchquartier), einen Kaffee trinken oder shoppen gehen. Abends habt ihr dann die Qual der Wahl, denn hier gibt es wirklich viele gute Restaurants und Kneipen. Für den Absacker empfehlen wir euch eine Bremer Institution: das Eisen. Hier bestellt man traditionell einen “Krabbel die Wand nuff”. Der Name ist Programm. Viele gönnen sich danach außerdem noch einen Rollo im Tandour nebenan.   

3. Durch den Schnoor bummeln 

Schnoorviertel Bremen
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Der Schnoor ist bei gutem Wetter ein wenig überlaufen – und trotzdem ist der Besuch ein absolutes Muss für ein Wochenende in Bremen. Das mittelalterliche Viertel mit seinen charmanten Fachwerkhäusern und verborgenen Ecken ist immer wieder schön anzusehen, egal wie oft man schon durch die verwinkelten Gassen gelaufen ist. Für Waffel-Fans empfehlen wir einen Zwischenstopp im Waffelhaus, wo insgesamt 48 Varianten auf der Karte stehen. Je nach Saison gibt es auch saisonale Toppings wie Erdbeeren, Spargel oder Grünkohl. Sushi-Fans sollten im Toshido Halt machen. Das winzige Restaurant gilt als eine der besten Sushi-Bars Bremens. 

4. Mit Kindern in den Bürgerpark  

Bürgerpark Bremen Liegewiese
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Falls ihr mit euren Kids unterwegs seid, lohnt sich ein Abstecher zum Bürgerpark. Der Bürgerpark ist, zusammen mit dem angrenzenden Stadtwald im Norden, Bremens größte zusammenhängende Parkanlage. Die 200 Hektar große Oase ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes bietet unter anderem einen kleinen Tierpark, Spielplätze, Liegewiesen, Minigolf und einen Bootsverleih. Für den Kuchen oder das Bierchen zwischendurch gibt es schöne Plätzchen wie die Meierei, das Emma am See oder das Haus am Walde.  

5. Radtour durchs Blockland 

Haus umgeben von Wiese im Niederblockland Bremen
Niederblockland ©Raphael Schaller on Unsplash

Allen, die Lust auf eine kleine Fahrradtour haben, empfehlen wir einen Ausflug zur schönsten Überraschung, die unsere Stadt zu bieten hat: das Blockland. Vom Hauptbahnhof erreicht ihr in etwa 20 Minuten Bremens ländlichsten Stadtteil. Im Blockland angelangt, geht es vorbei an Wiesen, Bauernhäusern und kleinen Flüssen. Ein absolutes Muss für alle Kids und Eis-Fans ist ein Zwischenstopp beim Biobauernhof der Familie Kaemena. In ihrem Hofcafé bieten die Kaemenas leckeres, selbstgemachtes Speiseeis. Für die, die noch nicht genug vom Radeln haben, bietet Bremen noch viele weitere schöne Fahrradtouren


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